Fiat-Rückzieher aus Italien
Autobauer hat Milliarden-Investition in Italien gestoppt
2010 wollte Fiat-Chef Sergio Marchionne noch 20 Milliarden Euro
in die heimische Autoindustrie pumpen. Heute verkauft Fiat nicht
mehr als in den '70er Jahren. Gute Gründe für die Chefetage, sich
nach neuen Märkten umzusehen.
Keine neuen Fabriken in Italien mehr, dafür ein weiteres Werk in
China und in den USA - lauteten die Ankündigungen vor Kurzem.
Nord- und Südamerika sind Märkte, auf denen der italienische
Autobauer dank Original Chrysler-Fahrzeuge noch Gewinne einfährt.
Chrysler-Autos jetzt aus China? Naja, einen Schlitzaugen-Baron
gab es doch bereits 1993. Ob bei dem Baron-Facelifting damals
schon die Chinesen mitgemischt haben?
Letzte Meldung: Fiat plant, sich verstärkt auf den Export
in Länder auch außerhalb Europas auszurichten.
Und sich vorallem auf den Bau und den Vertrieb von Original-Modellen
der US-Tochter Chrysler zu konzentrieren!
Adi

