Entstehung des Namens " LE BARON "

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Glenmore

Entstehung des Namens " LE BARON "

Beitrag von Glenmore »

Der Name " Le Baron " entstand durch ein amerikanisches Designerbüro für Automobile und Stellmacher, Sie firmierten zuerst unter dem Namen
" LeBaron Carossiers " danach hiessen sie " LeBaron Inc.". Das Unternehmen sass zuerst in New York und später in Detroit. Die Firma wurde 1920 von Raymond H. Dietrich und Thomas L. Hibbard. beide Gründer hatten vorher bei " Brewster & Co " im Staat New York gearbeitet. Die ersten grossen Aufträge kamen von York Motors und Lincoln. Weitere Karosserieanfertigungen wurden in Kleinserie auch für Stutz, Pierce-Arrow, Packard, Isotta-Fraschini, Minerva und auch Rolls Royce angefertigt. 1952 verstarb der neue Besitzer Walter O. Briggs ein Jahr später wurde von den Erben die Firma an Chrysler verkauft.
Weitere Informationen können die Mitglieder des Forums die der Englischen Sprache mächtig sind unter http://www.coachbuilt.com/bui/l/lebaron/lebaron.htm nachlesen.

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omafits
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Registriert: Mo 16. Jul 2007, 12:44

Beitrag von omafits »

Unter dem Namen Chrysler LeBaron bot der US-amerikanische Automobilhersteller Chrysler zwischen 1977 und 1995 mehrere Modelle an.

Die Bezeichnung LeBaron geht auf eine gleichnamige Karosseriebaufirma der Vorkriegszeit zurück und war bereits zuvor als Bezeichnung einer Ausstattungsstufe des Imperial verwendet worden.

1977 präsentierte Chrysler den ersten LeBaron, ein (nach amerikanischen Begriffen) kompaktes Luxusmodell der Mittelklasse mit Hinterradantrieb. Diesem folgte 1981 ein verkleinerter LeBaron mit Frontantrieb nach. 1986 bis 1995 wurden unter dieser Bezeichnung ein Coupé und ein Cabriolet angeboten, denen sich von 1990 bis 1994 wieder eine viertürige Limousine zugesellte.

Im Mai 1977 führte Chrysler als kompaktere Alternative zu den traditionellen Full-Size-Wagen der Marke den LeBaron ein, der technisch eng mit dem Dodge Aspen und dem Plymouth Volare verwandt war. Erhältlich war der LeBaron als Limousine, Coupé und Kombi (ab Modelljahr 1978, unter der Chrysler-Traditionsbezeichnung Town & Country). Dem Vortrieb diente ursprünglich ein 5,2 l-V8, später waren auch der Slant Six-3,7 l-Reihensechszylinder und 1978/79 ein 5,9 l-V8 erhältlich. Als Ausstattungsvarianten gab es das Basismodell, den LeBaron S oder Special als Einstiegsmodell mit reduzierter Ausstattung sowie die Spitzenmodelle LeBaron Salon und LeBaron Medallion.

1980 erhielt der LeBaron ein umfassendes Facelift mit einer vollständig neuen Frontpartie. Zugleich wurde der Radstand des Coupés um 10 cm verkürzt.

Die Limousine wurde nach 1981 als Chrysler New Yorker, Chrysler Fifth Avenue bzw. Dodge Diplomat und Plymouth Gran Fury im Modellprogramm des Chrysler-Konzerns weiter geführt.

Vom LeBaron der ersten Generation fertigte Chrysler insgesamt 393.000 Exemplare.

Mit dem Modelljahr 1982 wurde ein völlig neues LeBaron-Modell auf Basis der neuen Chrysler K-Cars-Plattform mit Frontantrieb vorgestellt, Parallelmodelle waren der Dodge Aries und der Plymouth Reliant.

Als Karosserievarianten wurden eine viertürige Limousine sowie ein Coupé und ein Cabriolet und ein fünftüriger Kombi angeboten; der Kombi, der wiederum Town & Country hieß, war bis 1988 in Produktion, die Limousine bis 1987, Coupé und Cabrio erhielten bereits mit dem Modelljahr 1987 einen Nachfolger. Ferner gab es auf Basis des LeBaron verlängerte Executive-Limousinen.

Als Antrieb dienten durchgängig Reihenvierzylinder-Motoren, der Chrysler-eigene 2,2 l-Motor mit oder ohne Turbolader, später auch in einer 2,5 l-Version erhältlich, außerdem einen von Mitsubishi zugelieferten 2,6-Liter Motor mit Ausgleichswellen.

Beim Cabriolet handelte es sich seit der Einstellung des offenen Cadillac Eldorado um das erste US-amerikanische Serien-Cabriolet seit Sommer 1976. Vom Cabriolet gab es von 1983 bis 1986 auch eine Town & Country-Edition mit seitlichem "Holz"-Dekor aus Kunststoff, eine Reminiszenz an die Chrysler Town & Country-Modelle der frühen Nachkriegszeit, die noch mit echtem Eschenholz ausgestattet gewesen waren.

Für das Modelljahr 1986 erhielten alle LeBaron-Modellen ein leichtes Facelift, in dessen Rahmen die Frontpartie etwas rundlicher gestaltet wurde.

Insgesamt produzierte Chrysler vom LeBaron der zweiten Generation rund 538.000 Exemplare (260.000 Limousinen, 52.600 Kombis, 120.000 Coupés und 106.000 Cabriolets, davon 3721 Town & Country).

Für das Modelljahr 1987 lancierte Chrysler eine völlig neue LeBaron-Coupé-Version und -Cabriolet-Version mit einer moderneren, schnörkellosen Karosserie mit Klappscheinwerfern; diese Modelle wurden mit einigem Erfolg auch in Europa angeboten.

Auch in dieser Modellgeneration fanden die 2,2- und 2,5 l-Vierzylinder von Chrysler Verwendung, ab dem Modelljahr 1990 gab es auf Wunsch auch einen von Mitsubishi zugekauften Dreiliter-V6 Motor. Im Modelljahr 1990 erhielten die Modelle auch ein neues, ergonomisch günstiger gestaltetes Armaturenbrett und 1993 ein Facelift mit exponierten, flachen Scheinwerfern.

Ab dem Modelljahr 1989 wurde als Hochleistungsversion der LeBaron GTC angeboten, im Herbst 1993 entfiel das Coupé, und im letzten Modelljahr 1995 war nur noch das GTC Cabriolet im Programm. Allerdings wurden in den Jahren 1989 bis 1995 unterschiedliche Motorvarianten angeboten: zunächst 1989 der GTC TurboII. Aus 2,2 Liter Hubraum wurde mittels eines zweistufigen Turboladers 177 PS gewonnen, teilweise von Mitsubishi, teilweise von Garrett produziert. Mit Einstellung des TII wurde der 3.0 V6 von Mitsubishi als "GTC" angeboten - vom Charakter her jedoch ein völlig anderes Fahrzeug.

Von dieser LeBaron-Generation baute Chrysler insgesamt rund 567.000 Exemplare (221.000 Coupés und 346.000 Cabriolets).

Anfang 1990 nahm Chrysler unter der Bezeichnung LeBaron eine leicht abgewandelte Version des Dodge Spirit/Plymouth Acclaim ins Programm.

In Deutschland war dieses Fahrzeug unter der Bezeichnung "Saratoga" erhältlich.

Die Limousine war mit 2,5 l-Reihenvierzylinder in Verbindung mit einer Dreigangautomatik oder mit dem Mitsubishi-Dreiliter-V6 sowie einer Viergangautomatik zu haben.

In vier Jahren entstanden gut 131.000 Exemplare.

So und das alles in Deutsch mit Bildern unter http://de.wikipedia.org/wiki/Chrysler_LeBaron :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
1989 TC Turbo

Der Robbie

Beitrag von Der Robbie »

Interessant...immer, wenn ich über die 3.0 Liter Motoren lese, seh ich immer nur "...von MITSUBISHI".


Auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt total blamiere:
Dann müsste doch auf dem Motor auch Mitsubishi stehen, oder nicht?!
Bei mir steht Chrysler drauf und kein Deut von Mitsubishi lolol

Sorry für die blöde Frage
:lol:

Glenmore

Beitrag von Glenmore »

Bei Bentley und Rolls, bei Jaguar und Daimler sind auch die gleichen Motoren drin, da wird nur der Ventildeckel mit dem entsprechenden Emblem gewechselt.

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10w40
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Registriert: Fr 21. Sep 2007, 12:19

Beitrag von 10w40 »

... kann da nicht mal einer bei wikipedia ein neues Bild für die 3. Generation / Cabrio einstellen?! WAS SIND DAS FÜR SPIEGEL???
Chevrolet Caprice Station Wagon 5,7l V8 Bj. 79
Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid

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OLK'93
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Registriert: Sa 17. Feb 2007, 00:44

Beitrag von OLK'93 »

robbie fragte: "...Interessant...immer, wenn ich über die 3.0 Liter Motoren lese, seh ich immer nur "...von MITSUBISHI". .."

das ist nur die halbe miete :D der rumpfmotor ist von mitsu aber der/die köpfe und ansaug bzw turbokrams sind von wo anders :twisted:

guxtu hier wo der 6G72, so heisst der motor, überall verbaut wurde und sogar heute noch wird:

http://en.wikipedia.org/wiki/Mitsubishi_6G7_engine

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