chrysler saratoga - fahrwerk problem

Technische Fragen an die Gemeinde....

Moderatoren: xedos, arnd, Ratte

Forumsregeln
Im Knowhow werden einige Themen angesprochen bitte zuerst dort lesen und/oder die Suche-Funktion im Forum verwenden. Beschreibe dein Problem möglichst genau und gebe nötige Informationen wie z.B. Baujahr, Motor, Getriebe... an. Nur so kann Dir schnell geholfen werden.
Benutzeravatar
Adrian12
Beiträge: 267
Registriert: Sa 20. Dez 2008, 13:18
Kontaktdaten:

chrysler saratoga - fahrwerk problem

Beitrag von Adrian12 »

hi leute

ich weiß ich tanze mit meinem saratoga etwas aus der reihe, aber das A604 ist auch in lebaron verbaut.

folgendes problem

wenn ich bei tempo 80 von D in 3 schalte, setzt die motorbremswirkung ein, bei tempo 55 schaltet das getriebe und ab diesem zeitpunkt vibriert und wackelt das ganze fahrzeug.

beim beschleunigen ist das vibrieren spürbar zw. 40 und 70 (je nach fahrweise)

fahrwerk ist OK habs in einer werkstatt überprüfen lassen.


was passiert mit dem getriebe bei den gewschwindigkeitsstufen?

hat jemand eine idee, was hier der fehler sein könnte? das problem ist mehr oder weniger von einem tag zum anderen aufgetreten.

und komische ist.. wenn ich stehn bleib und kurz vorm stehnbleibn in N schalte (so bei ca 3kmh) und das fahrzeug in stillstand kommt, dann in R schalte (ohne bremse treten) dann klackert etwas... als wenn etwas locker wäre und des getriebe beim schalten entweder die achse nach hintn schiebt (oder im getriebe selbst etwas).

ich bitte um hilfe, möchte ja noch länger das fahrzeug fahren.

achja ÖL: ATF +3 kein dexron 3 und ölwechsel wurde zuletzt gemacht im August (vlt 3000km seither draufgespult wenn überhaupt)
beim letzten ölwechsel waren keine metallspäne etc zu sehen.....


wie sollte ich jetzt am besten vorgehen??

vielen dank für eure hilfen
Zuletzt geändert von Adrian12 am Di 13. Jan 2009, 19:00, insgesamt 1-mal geändert.

Hoggi
Beiträge: 1896
Registriert: So 4. Mär 2007, 08:23

Beitrag von Hoggi »

Keine Ahnung, habe ein anderes Getriebe..aber bestimmt melden sich noch die Spezialisten.
Hochgeschätzt ist der Dieter von Fa. HELO, siehe Links.
Er hat mal Telefondiagnose angeboten..also anrufen !!

Viel Glück,

H.
88er 2.2l Turbo1 Cabrio

Hajo

Beitrag von Hajo »

So was ähnliches hatten wir doch schon.Wie wäre es den mal mit der Getriebe und Motoraufhängung.


Gruß
Hajo

Benutzeravatar
Adrian12
Beiträge: 267
Registriert: Sa 20. Dez 2008, 13:18
Kontaktdaten:

Beitrag von Adrian12 »

gibts einen trick die aufhängung zu kontrolliern. wo muss ich da genau schaun? hängts getriebe am motor oder?

aber auch wenns die aufhängung wäre, warum spür ich das nur im 3 wenn die motorbremse einsetzt und er bei 55 schaltet....
oder beim beschleunigen...

warum nit beim normalen fahren, oder beim fahren in der 1. ??

ich kenn mich da echt schon nimma aus...

lg adrian

Benutzeravatar
Adrian12
Beiträge: 267
Registriert: Sa 20. Dez 2008, 13:18
Kontaktdaten:

Beitrag von Adrian12 »

hallo nocheinmal

ich habe nun festgestellt, dass es sich hierbei nicht ums getriebe handelt, auch die aufhängung kann nicht schuld sein.

habe vor ca 1 woche ausgeparkt (mehrmals voller einschlag) und plötzlich war das fahren ein horror und mehr als tempo 40 nicht möglich.

fühlte sich an, als wenn man ein EI als reifen hat, das fahrzeug eiert total und es kratscht und rattert extremst.

jagt man den wagen schneller in kurven (fliehkräfte wirken lassen) verschwindet es wieder, und das fahrzeug verhält sich wie in der ausgangsbeschreibung....

mein "spezi mechaniker", der mir den wagen durchcheckte und sagte, das fahrzeug hat nichts, fahrwerk ist ok (hat übrigens 300 euro dafür kassiert) hat gesagt ja müssen wir nochmal überprüfen, allerdings muss ich dies wieder in rechnung stellen.....

so meine frage? was kann alles sein?

halbachse links vorne? sodass ein gelenk kaputt ist?

kugelköpfe und spurstangenköpfe habe ich bereits zuhause, jedoch können die kein solches "eiern" verursachen.



wo bestellt ihr eure ersatzteile für den baron? wenn das angebot passt, würde ich nämlich bei mir gleich vorne und hinten das gesamte fahrwerk erneurn und ruhe sollte sein....


lg und danke für hilfe
adrian

PS: hoffe ihr könnt einem armen österreicher mit seinem saratoga auf die beine helfen :D

Der Robbie

Re: chrysler saratoga - fahrwerk problem

Beitrag von Der Robbie »

Adrian12 hat geschrieben:
wenn ich bei tempo 80 von D in 3 schalte, setzt die motorbremswirkung ein, bei tempo 55 schaltet das getriebe und ab diesem zeitpunkt vibriert und wackelt das ganze fahrzeug.

Moment mal...also ihr könnt mich ja gerne alle für doof erklären oder so, aber man kann WÄHREND der Fahrt von D auf 3 schalten??? Ich dacht, man muss für jeden Gangwechsel immer erst stehenbleiben! Habs noch nie während der Fahrt versucht!
Ich weiß, ich bin halt ein ziemlicher Neuling, was Automatikgetriebe angeht :oops:

Wäre nett, wenn mich mal jemand aufklären könnte :idea:

Benutzeravatar
omafits
Beiträge: 4084
Registriert: Mo 16. Jul 2007, 12:44

Beitrag von omafits »

Klar geht das , aber warum macht man das, ausser um sein Getriebe über kurz oder lang zu schrotten :twisted: :twisted:
So und hast du mal deine Radlager kontroliert :?:
Wenn du aus NRW bist oder aus der nähe ruf an 0151-20055519 :wink:
1989 TC Turbo

Hoggi
Beiträge: 1896
Registriert: So 4. Mär 2007, 08:23

Beitrag von Hoggi »

Runterschalten während der Fahrt MUSS man, um die Motorbremswirkung zu haben, bei langen Bergabfahrten. Könnt Ihr Nordlichter nicht wissen. Hört Euch mal die Österreichische Nationalhymne an, "Land der Berge"...na, klingelt's ?

Adrian, kann es sein, daß Du ZWEI Probleme hast?
1) Bei scharfem Einschlagen reiben die Räder im Radhaus ? Das "Eiern" könnte teilweises Blockieren sein, klingt ja schlimm.
2) Und das Vibrieren kommt von der Wandlersperre, sog. "Shudder" ??

So gut kenne ich mich nicht aus, aber man kann die Wandlersperre bestimmt testweise außer Betrieb setzen und schauen, ob die Vibrationen weggehen. Wahrscheinlich genügt es, den richtigen Stecker abzuziehen am Getriebe.

Viel Glück,

H.
88er 2.2l Turbo1 Cabrio

Stefan_Hageneder

Beitrag von Stefan_Hageneder »

Hi,

oft ist die Lösung solcher Probleme ganz Simpl, das Heist wenn du vibrationen in einem bestimmten geschwindigkeitsbereich hast, dann wurde ich als allererstes einmal die Reifen überprüfen.

Das Heißt:
Auto aufbocken Vorderreifen runter ab in die nächste Werkstatt und
Wuchten lassen.(denn es passiert schon ab und zu das man Gewichte
verliert)

Und bei der Gelegenheit kannst du da die Reifen ja schon herunten sind
Die Bremsen kontrolieren.

LG aus Niederbayern

89er 2,2 Turbo GTC Goldfarbig

Elmar aus Mainz
Beiträge: 1048
Registriert: Mo 4. Jun 2007, 15:48
Kontaktdaten:

Beitrag von Elmar aus Mainz »

Motoraufhängungen bzw Motorlager, je nachdem wie man es nennen will prüft man so:

Fahrzeug laufen lassen, auf D stellen, Bremse treten, Handbremse rein. Gas geben. Vorher Haube aufmachen, jemanden gucken lassen ob der Motor sich in eine Richtung neigt oder kippt. Gleiche Geschichte im Rückwärtsgang gucken, je nachdem wohin der Motor kippt weiß man welches Lager defekt ist. Ist auch für einen Laien wunderbar zu sehen. Wenn nix kippt ist auch nichts kaputt.

Viele Grüße,

Elmar

Benutzeravatar
Ploppysator
Beiträge: 1074
Registriert: Di 8. Jul 2008, 10:45
Kontaktdaten:

Re: chrysler saratoga - fahrwerk problem

Beitrag von Ploppysator »

Adrian12 hat geschrieben:hi leute

ich weiß ich tanze mit meinem saratoga etwas aus der reihe, aber das A604 ist auch in lebaron verbaut.
So sehr tanzt du nicht aus der Rolle, denn der Saratoga ist in Amerika der LeBaron Sedan und heisst nur in good old Europe Saratoga!

Hast du schon nachgeschaut, ob die Bremssättel richtig befestigt sind? Die Gelenkbolzen musst du auch anschauen, wieso sollten die kein Eiern bewirken können? Dann Radlager und auch Motoraufhängung, aber die ist eigentlich vor allem bei den "kleinen" ab und zu problematisch. Vibrationen basiert auf Reifen sind, sofern nicht eine Seite komplett plattgebremst wurde, zwischen 80 und 120 km/h spürbar.

Gruss

Ploppy
1975er Pontiac Ventura Coupé
1976er Cadillac Seville
1992er Ford Thunderbird LX
1993er Chrysler LeBaron 3.0 LX ;-)

Benutzeravatar
Adrian12
Beiträge: 267
Registriert: Sa 20. Dez 2008, 13:18
Kontaktdaten:

HILFE .... ES IST NOCH IMMER NICHT WEG

Beitrag von Adrian12 »

hi leute

ich brauch euren rat

motoraufhängung vorne NEU
getriebeaufhängung NEU

alles ist fest nirgends wo klopft etwas


also so vom fahren her ist es etwas ruhiger geworden, jedoch ist das klackern und ruckeln nicht weg....

und zwar bin ich auf eine unklarheit draufgekommen

die getriebeaufhängung hat im gummi drin ja diese metallhülse, durch welche der oberste bolzen geht, mit dem das getriebe aufgehängt wird...

so der bolzen hat ca 5mm druchmesser und die metallhülse von der aufhängung ist quadratisch und hat ca 1,2cm seitenlänge


kein wunder, da muss ja der 5mm-bolzen in 1,2cm hülse hin und her wandern


spürbar beim D auf R und R auf D wechsel

auch spürbar im stadtverkehr bei leichtem gasgeben und gas wegnehmen (kurze lastwechsel)


warum ist dies von werk aus so idiotisch? oder hab ich hier eine falsche getriebeaufhängung erhalten???

kann man in diese einen hartgummi reinschneiden und ein loch für den bolzen rausbohren??? sodass der bolzen in der hülse nochmals gummigelagert wird??


BITTE UM HILFE :)

danke euch
Cadillac Sedan deVille 1981 V8-6-4 6.0
Dodge Spirit 1992 V6 3.0
Buick Skylark Limited 1988 V6 3.0

Torque

Beitrag von Torque »

omafits hat geschrieben:Klar geht das , aber warum macht man das, ausser um sein Getriebe über kurz oder lang zu schrotten :twisted: :twisted:
:wink:
Wieso sollte man damit das Getriebe beschaedigen??
Das ist ein ganz normaler Schaltvorgang.

Ich mache das oefter, z. B. an Steigungen oder an bestimmten Kurven ..

Gruesse,

Andreas
Zuletzt geändert von Torque am Sa 28. Mär 2009, 09:26, insgesamt 2-mal geändert.

Torque

Re: chrysler saratoga - fahrwerk problem

Beitrag von Torque »

Der Robbie hat geschrieben:

Moment mal...also ihr könnt mich ja gerne alle für doof erklären oder so, aber man kann WÄHREND der Fahrt von D auf 3 schalten??? Ich dacht, man muss für jeden Gangwechsel immer erst stehenbleiben! Habs noch nie während der Fahrt versucht!
Ich weiß, ich bin halt ein ziemlicher Neuling, was Automatikgetriebe angeht :oops:

Wäre nett, wenn mich mal jemand aufklären könnte :idea:

Warum sollte man zum Gangwechsel stehenbleiben muessen??
Das waere ja furchtbar :)

Du kannst natuerlich waehrend der Fahrt die Gaenge selbst durch Betaetigung des Schalthebels waehlen.

Der Rueckwaertsgang laasst sich allerdings nicht waehrend der Fahrt einlegen, aber das ist auch gut so ... :!:

Benutzeravatar
Ploppysator
Beiträge: 1074
Registriert: Di 8. Jul 2008, 10:45
Kontaktdaten:

Re: chrysler saratoga - fahrwerk problem

Beitrag von Ploppysator »

Der Robbie hat geschrieben: Moment mal...also ihr könnt mich ja gerne alle für doof erklären oder so, aber man kann WÄHREND der Fahrt von D auf 3 schalten??? Ich dacht, man muss für jeden Gangwechsel immer erst stehenbleiben! Habs noch nie während der Fahrt versucht!
Ich weiß, ich bin halt ein ziemlicher Neuling, was Automatikgetriebe angeht :oops:
Wäre nett, wenn mich mal jemand aufklären könnte :idea:
Ich habe das erst jetzt gesehen: Was meinst du, was passiert, wenn du ab dem Gas gehst und ausrollst, oder wenn du auf die Bremse drückst? Das Getriebe schaltet herunter (hoffentlich).

Würde es nicht, oder in den Leerlauf fallen, würdest du aus der nächsten Kurve fliegen.

Du musst das Auto ja auch nicht abstellen, um rund um eine Kurve zu fahren.
1975er Pontiac Ventura Coupé
1976er Cadillac Seville
1992er Ford Thunderbird LX
1993er Chrysler LeBaron 3.0 LX ;-)

Antworten