Hallo,
mein 89er LeBaron mit zwischengekühltem Turbo mit 130 kW gibt den Fehlercode 23 aus und das Ersetzen desselben ändert daran nichts. Die Kabel vom/zum Steuergerät sind ok, es gibt keinen Kurzschluss oder Leitungsbruch. Allerdings habe ich auf der Signalleitung 3 Ohm gegenüber ca. 1 Ohm auf der Masseleitung. Das Auslesen der Spannung am Stecker des Sensors bei abgestecktem Sensor liefert bei laufendem Motor einen stark schwankenden Wert zwischen 2 und 3 Volt (Break-out box habe ich leider nicht). Sollte dabei nicht eine konstante Spannung auftreten?
Wie kann ich herausfinden, ob der Sensor oder das Steuergerät defekt ist (oder vielleicht doch ein erhöhter Übergangswiderstand? Sind 3 Ohm auf ca. 2 m schon zu hoch?
Kann mir jemand sagen, wie hoch und konstant die Sensorversorgungsspannung (also die Spannung am Sensorstecker mit abgestecktem Sensor) sein muss?
Kennt jemand das genaue Messprinzip, das in diesem SG angewendet wird?
Außer dem Fehler 23 ist kein weiterer aktiv.
Danke im Voraus, Otto
89er LeBaron 2.2L Turbo Fehlercode 23 (Ladelufttemperatur)
Moderatoren: xedos, arnd, Ratte
89er LeBaron 2.2L Turbo Fehlercode 23 (Ladelufttemperatur)
Keep the wheels turning!
Re: 89er LeBaron 2.2L Turbo Fehlercode 23 (Ladelufttemperatu
Hi Otto,
sviel ich weiß (nur angelesen) hat der T-Sensor für die Luft genau die gleiche Charakteristik wie der Kühlwasser-T-Sensor. Diese Sensoren werden mit einem Strom versorgt, die Spannung, die dafür nötig ist, hängt von der T ab.
Sensor ausstecken und dann Spannung am Sensor messen bringt nix, was Du gemessen hast, sind nur Einstreuungen.
Die T-Sensoren prüft man so: Ausbauen, ins Tiefkühlfach: 35 KOhm. In den Kochtopf: 700 Ohm. So ganz genau müssen diese Werte nicht sein, die ganz grobe Richtung reicht schon.
Die Sensoren sind eigentlich immer ok, wenn sie nicht mechanisch beschädigt wurden oder solange niemand Netzspannung anlegt. Trotzdem prüfen.
Ansonsten liegt es am Kabel. Bei mir zuletzt war der Kabel-Stecker an der Sensorseite kaputt. Von außen wunderbar, aber innen waren die kleinen Klemmfedern verbogen, der Stecker hatte Wackelkontakt. Hat 8 Wochen gedauert, bis ich es hatte (der Defekt war durch alle Checks geschlüpft), bei der Fehlersuche habe ich sogar probeweise den Kat rausgeflext....
Viel Glück,
H.
sviel ich weiß (nur angelesen) hat der T-Sensor für die Luft genau die gleiche Charakteristik wie der Kühlwasser-T-Sensor. Diese Sensoren werden mit einem Strom versorgt, die Spannung, die dafür nötig ist, hängt von der T ab.
Sensor ausstecken und dann Spannung am Sensor messen bringt nix, was Du gemessen hast, sind nur Einstreuungen.
Die T-Sensoren prüft man so: Ausbauen, ins Tiefkühlfach: 35 KOhm. In den Kochtopf: 700 Ohm. So ganz genau müssen diese Werte nicht sein, die ganz grobe Richtung reicht schon.
Die Sensoren sind eigentlich immer ok, wenn sie nicht mechanisch beschädigt wurden oder solange niemand Netzspannung anlegt. Trotzdem prüfen.
Ansonsten liegt es am Kabel. Bei mir zuletzt war der Kabel-Stecker an der Sensorseite kaputt. Von außen wunderbar, aber innen waren die kleinen Klemmfedern verbogen, der Stecker hatte Wackelkontakt. Hat 8 Wochen gedauert, bis ich es hatte (der Defekt war durch alle Checks geschlüpft), bei der Fehlersuche habe ich sogar probeweise den Kat rausgeflext....
Viel Glück,
H.
88er 2.2l Turbo1 Cabrio
-
drumtuner
Fehlercode 23: über 4,96 Volt oder unter 0,51 Volt.
Servus,
im Systemdiagnose-Handbuch für 2.2l Turbo 1 und 2 wird der
Fehlercode 23 erläutert: Der Fehler wird gesetzt, wenn die
Temperaturfühlerspannung über 4,96 Volt oder unter 0,51 Volt
beträgt. Zur weiteren Fehlereingrenzung wird hier ein DRB 2
(Diagnosetester) verwendet...
Wenn kein Kontakt-/Leitungsproblem vorliegt, bleiben als
Fehlerquelle der Sensor oder das SMEC (Steuergerät). Hast Du
keinen Ersatz-Sensor zur Hand?
Hoffe es hilft Dir etwas weiter....
Gruss, G.
im Systemdiagnose-Handbuch für 2.2l Turbo 1 und 2 wird der
Fehlercode 23 erläutert: Der Fehler wird gesetzt, wenn die
Temperaturfühlerspannung über 4,96 Volt oder unter 0,51 Volt
beträgt. Zur weiteren Fehlereingrenzung wird hier ein DRB 2
(Diagnosetester) verwendet...
Wenn kein Kontakt-/Leitungsproblem vorliegt, bleiben als
Fehlerquelle der Sensor oder das SMEC (Steuergerät). Hast Du
keinen Ersatz-Sensor zur Hand?
Hoffe es hilft Dir etwas weiter....
Gruss, G.
Re: 89er LeBaron 2.2L Turbo Fehlercode 23 (Ladelufttemperatu
Hallo Jungs, vielen Dank für Eure Antworten!
Ich hab den Fehler nun auch gefunden: Signalleitung (Pin 21 [schwarz-rot] am MSG) erhöhter Widerstand, also Verbindung erneuern bzw. überbrücken.
Nun ist auch die Versorgungsspannung wieder da, wo man sie erwarten würde (das ist die Spannung, die am Stecker anliegt, wenn der Sensor abgesteckt ist, und zwar auf jeden Fall bei Motor an): ca. 4,5 Volt, das entspricht auch in etwa dem, was bei neuen Steuergeräten üblich ist (ca. 5 Volt). Der Widerstand des Sensors liegt bei ca. 25 °C zwischen 9,12 und 10,88 kOhm, dieser ist aber wohl tatsächlich so gut wie nie defekt.
Der Tester bringt hier eigentlich nicht mehr, als auch die Messungen von Widerstand und Spannung ergeben, nur dass man dann diese umgewandelt in Temperatur sehen kann, was aber nichts bringt. Das Geld kann man sich sparen.
Liegt direkt am Steuergerätestecker (oder kurz danach geht auch, mit Nadel z.B. einpieksen) eine Spannung von ca. 4,5 V konstant an, dann ist das MSG ok. Hat der Sensor den o.g. Widerstandswert und bewegt sich entsprechend bei Berührung mit der Hand (also >25°C), ist auch der ok. Dann bringt eine Überbrückung der Leitungen die Bestätigung und Lösung des Problems.
Hier ein Link zu einer sehr guten Mopar RepSite:
http://minimopar.knizefamily.net/ecu/index.html
Ich hab den Fehler nun auch gefunden: Signalleitung (Pin 21 [schwarz-rot] am MSG) erhöhter Widerstand, also Verbindung erneuern bzw. überbrücken.
Nun ist auch die Versorgungsspannung wieder da, wo man sie erwarten würde (das ist die Spannung, die am Stecker anliegt, wenn der Sensor abgesteckt ist, und zwar auf jeden Fall bei Motor an): ca. 4,5 Volt, das entspricht auch in etwa dem, was bei neuen Steuergeräten üblich ist (ca. 5 Volt). Der Widerstand des Sensors liegt bei ca. 25 °C zwischen 9,12 und 10,88 kOhm, dieser ist aber wohl tatsächlich so gut wie nie defekt.
Der Tester bringt hier eigentlich nicht mehr, als auch die Messungen von Widerstand und Spannung ergeben, nur dass man dann diese umgewandelt in Temperatur sehen kann, was aber nichts bringt. Das Geld kann man sich sparen.
Liegt direkt am Steuergerätestecker (oder kurz danach geht auch, mit Nadel z.B. einpieksen) eine Spannung von ca. 4,5 V konstant an, dann ist das MSG ok. Hat der Sensor den o.g. Widerstandswert und bewegt sich entsprechend bei Berührung mit der Hand (also >25°C), ist auch der ok. Dann bringt eine Überbrückung der Leitungen die Bestätigung und Lösung des Problems.
Hier ein Link zu einer sehr guten Mopar RepSite:
http://minimopar.knizefamily.net/ecu/index.html
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