Lackierung

Technische Fragen an die Gemeinde....

Moderatoren: xedos, arnd, Ratte

Forumsregeln
Im Knowhow werden einige Themen angesprochen bitte zuerst dort lesen und/oder die Suche-Funktion im Forum verwenden. Beschreibe dein Problem möglichst genau und gebe nötige Informationen wie z.B. Baujahr, Motor, Getriebe... an. Nur so kann Dir schnell geholfen werden.
Antworten
Flamboyant
Beiträge: 127
Registriert: Fr 12. Feb 2010, 21:16

Lackierung

Beitrag von Flamboyant »

Hallo Chrysler-Fahrer,

mir ist aufgefallen, daß auffallend viele Le Baron Daytona Fahrzeug mit Lackschäden daherkommen. Teilweise löst sich der Klarlack, teilweise blättert aber auch die Lackierung bis auf das nackte Blech ab. Dies ist an den Blech- und an den Kunststoffteilen zu beobachten.

Was ist der Auslöser für diese Lackschäden? Entstehen die Schäden, wen ein Fahrzeug lange an der Sonne steht? Gibt es einen Lackkonservierer, der besonders zu empfehlen ist und mit dem man ein bischen vorbeugen kann?

Vielleicht gibt es jemandem im Forum (Lackierer) der dazu etwas sagen kann, wäre toll.

Gruß an alle!
Wie Gott es fügt, so lacht und weint der Mensch

Elmar aus Mainz
Beiträge: 1048
Registriert: Mo 4. Jun 2007, 15:48
Kontaktdaten:

Re: Lackierung

Beitrag von Elmar aus Mainz »

Auslöser sind damalige Vorschriften zu Lacken auf Wasserbasis.
Generell haben die Amis aber das Lackieren, vor allem auf Plastikanbauteilen nicht erfunden.
Der beste Lackschutz ist und bleibt eine belüftete Garage.
Gruß
Elmar :mrgreen:

Benutzeravatar
omafits
Beiträge: 4084
Registriert: Mo 16. Jul 2007, 12:44

Re: Lackierung

Beitrag von omafits »

:mrgreen: :mrgreen:
Habe noch keinen Baron geseh der mit WB lackiert ist :mrgreen: :mrgreen:
Wenn dann in frühen Bj Tehrmoplast Lack , aber auch sehr selten .
Ein grund für die haftungsstörungen kann sein zu lange ablüftzeiten zwieschen basislack und decklack, oder unverträglichkeit von basis und decklack , oder zu hohe oberflächen spannung des declackes.
1989 TC Turbo

Benutzeravatar
omafits
Beiträge: 4084
Registriert: Mo 16. Jul 2007, 12:44

Re: Lackierung

Beitrag von omafits »

Ps, meist haben die amis thermoplaste als kunststoffe verbaut "aussen" die Teille lassen sich auch hier zur damaliegen zeit nicht gut lackieren , auch heute tuen sich viele schwer diese kunststoffe FACHGERECHT und ordentlich zu lackier, das es auch dauerhaft hält ohne rissbildung :wink:
Und doch die Amis haben es erfunden , 82 zig gabs bei uns noch Metal oder ABS schwarz nicht lackierbar :lol:
1989 TC Turbo

walter_hermes
Beiträge: 473
Registriert: Fr 23. Mai 2008, 22:12

Re: Lackierung

Beitrag von walter_hermes »

hallo an euch,
mein "Senf" zum Lack wie folgt:
der Klarlack ist das Problem, wie wir alle wissen.
Diese Klarlacke bei den Metallicfarben sind nicht UV-beständig.
Der Lack wird spröde, vergilbt und verliert dann seine Haftung.
Um so eher, wie dunkler die Grundfarbe ist, die dann auswäscht.
Da ist kein Kraut gewachsen, der muss dann runter.
Das Problem ist mir aus dem Bootsbau hinreichend bekannt.
Zudem meinen einige, man tut dem Wagen was Gutes, wenn man
ihn mit Lackreiniger behandelt. Da verabschiedet sich der Klarlack
zusätzlich noch eher.
Mittlerweile sind die modernen Klarlacke ( Sikkens, Wiederhold, etc.)
wesentlich besser. Aber man muß die Lackier-Prozedur penibel
beachten.
Hab da auch noch einiges vor in nächster Zeit.
Gruß Walter
Vorerst keine Barone mehr, nur noch wenige Ersatzteile
DB E- Klasse S 211 T-Modell, VW T4,
Wohnmobil Niesmann Clou Trend 770 G
BMW R100R, 2 Heinkelroller, Vespa TPH 125,
1 Velosolex
Honda Dominatoren RD02 und RD08

Flamboyant
Beiträge: 127
Registriert: Fr 12. Feb 2010, 21:16

Re: Lackierung

Beitrag von Flamboyant »

Danke für die Antworten!

also beim 92er Daytona hat sich der Lack von den Kunststoffteilen, aber auch vom Blech abgelöst, sieht schrecklich aus.

Vor dem Daytona hatte ich mal einen Nissan ohne Metallic Lackierung und diverse BMW mit Metallic. Nach dem Waschen habe ich die mit einem Sonax Hartwachs poliert. Die Lackierung war bis zur letzten Fahrt Schrottplatz immer noch top, es gab dort nie Probleme.

Alledings lackierte Kunststoffteile hatten diese Fahrzeuge noch nicht, die sind am Daytona nun massenhaft dran.

Einen Garagemplatz habe ich nicht, aber eine Abdeckplane ist jetzt über dem Fahrzeug. Hoffentlich schützt diese den Lack vor dem weiteren Verfall.
Wie Gott es fügt, so lacht und weint der Mensch

walter_hermes
Beiträge: 473
Registriert: Fr 23. Mai 2008, 22:12

Re: Lackierung

Beitrag von walter_hermes »

Das ist gut, Sonax Hartwachs ist ok.
Nehm ich auch.
Und die Nanotechnik soll noch besser sein,
hab da aber noch keine Erfahrung.
Wennsd deinen abdeckst, schau nach einer
Plane mit Innenbeschichtung wegen der Reibung
bei Wind. Blas die Reifen auf mind. 3 bar wegen
Standplatten, wenn Du ihn nicht aufbockst.
Die Fenster einen Spalt offen lassen, usw.
Naja, wirst sicherlich selber wissen.
WD40 im Motorraum kann auch nicht schaden.
Gruß
Walter
Vorerst keine Barone mehr, nur noch wenige Ersatzteile
DB E- Klasse S 211 T-Modell, VW T4,
Wohnmobil Niesmann Clou Trend 770 G
BMW R100R, 2 Heinkelroller, Vespa TPH 125,
1 Velosolex
Honda Dominatoren RD02 und RD08

Benutzeravatar
Ploppysator
Beiträge: 1074
Registriert: Di 8. Jul 2008, 10:45
Kontaktdaten:

Re: Lackierung

Beitrag von Ploppysator »

Bei den Daytonas waren aber nur die roten problematisch. Rot ist eigentlich bei jeder Marke problematisch.

Ich weiss nicht, obs dasselbe Problem ist, wie bei GM, aber die hatten ja diverse Rückrufaktionen, da sie falsche Grundierungen verwendeten, aber bei den GMs ging die Farbe bis auf die Grundierung in Fetzen ab. Bei den Daytonas sinds meist wirklich nur die Klarlacke (bei den Roten überall, bei den weissen und blauen nur auf der Front (Plastikteile) und den Stossstangen). Bei den GMs hat der Wachs nichts geholfen.
1975er Pontiac Ventura Coupé
1976er Cadillac Seville
1992er Ford Thunderbird LX
1993er Chrysler LeBaron 3.0 LX ;-)

Flamboyant
Beiträge: 127
Registriert: Fr 12. Feb 2010, 21:16

Re: Lackierung

Beitrag von Flamboyant »

Tut mir Leid, Ploppysator, aber da muß ich leider widersprechen. Mein Daytona ist schwarz (PX8) und da blättert der Lack gewaltig ab. An den Kunststoffteilen blättert das, wie von dir beschrieben, in Schalen ab und am Blech ist der Lack soweit herunten, daß es zu rosten anfängt (Mitten auf dem Dach!)

Naja, Leidenschaft kommt von Leiden.

Beste Grüße.
Wie Gott es fügt, so lacht und weint der Mensch

Benutzeravatar
Ploppysator
Beiträge: 1074
Registriert: Di 8. Jul 2008, 10:45
Kontaktdaten:

Re: Lackierung

Beitrag von Ploppysator »

Flamboyant hat geschrieben:Tut mir Leid, Ploppysator, aber da muß ich leider widersprechen. Mein Daytona ist schwarz (PX8) und da blättert der Lack gewaltig ab. An den Kunststoffteilen blättert das, wie von dir beschrieben, in Schalen ab und am Blech ist der Lack soweit herunten, daß es zu rosten anfängt (Mitten auf dem Dach!)
Shiit, muss ja übel aussehen

Ich selber hatte bisher nur blaue und graue (und nur der letzte blaue hatte Probleme, aber durch Steinschläge und "Misshandlungen" verursacht). Recht schlimme Sachen sah ich bisher hauptsächlich anden roten und etwas bei den weissen (aber das liegt dann offensichtlich daran, dass man leider nicht mehr so viele Daytonas sieht, oder das sie schon mal neu lackiert wurden), ich war bisher davon überzeugt, dass das abblättern bis aufs Blech nur bei den Chevys so krass ist...

Bei den roten Baronen ist mir auch jeweils der Klarlack abgeblättert, es hatte aber danach immer noch so etwas wie Farbe draufgehabt, einfach matt und rauh (und nicht schön anzusehen...)

Gruss

Ploppy
1975er Pontiac Ventura Coupé
1976er Cadillac Seville
1992er Ford Thunderbird LX
1993er Chrysler LeBaron 3.0 LX ;-)

Benutzeravatar
Ratte
Beiträge: 1501
Registriert: Do 15. Feb 2007, 12:29

Re: Lackierung

Beitrag von Ratte »

Also an meinem schwarzen Daytona blättert nix, der ist vom Lack bisher ganz OK,
bis auf das Dach, das ist schon nachlackiert, weil die Grundierung rauskam.
Beim roten Baron ist vorne alles OK, hinten hat er Lackschäden durch falsche Lagerung:
verrottendes Laub auf dem Kofferaum und Stoßstange, dazu Regen Sonne und Frost über
drei Jahre, das hält der beste Lack nicht durch. Soviel ich weis ist mein rot noch ohne Klarlack,
und der Wagen war schon 2x beim Profi zum polieren, der glänzt auch jetzt 2 Jahre später immer noch wie verrückt. Sonst nur 1-2x im Jahr Handwäsche.

Flamboyant
Beiträge: 127
Registriert: Fr 12. Feb 2010, 21:16

Re: Lackierung

Beitrag von Flamboyant »

Ein Daytona ist in Deutschland ja nun wirklich ein seltenes Fahrzeug, doch tatsächlich gibt es in meinem kleinen Ort noch einen. Der ist Rot und wie soll es auch anders sein, der Lack ist auch hinüber. Nicht so schlimm wie bei meinem schwarzen, aber der wurde auch am Dach nachlackiert und das ziemlich schlecht. Der will seinen Daytona auch los werden für so 1200,- €. Ich möchte einmal einen lackmängelfreien Daytona sehen.

Nochmals möchte ich über ein nach wie vor bestehendes Probem um Hilfe fragen. Ich suche immer noch die Wasserkühlleitungen zum und vom Turbolader. Die Gewinde sind bei mir alle total vermurkst und die Leitungen ziemlich korrodiert. Diese Leitungen suche ich immer noch möglichst komplett.

Die Messingwinkelstücke von diesen Leitungen am Lader sind wohl zustätzlich eingeklebt gewesen, die laßen sich einfach nicht lösen. Natürlich habe ich es mit Gewalt versucht und selbstverständlich ist das Winkelstück abgebrochen. Das Gewinde steckt jetzt im Lader. Sind im Falle eines Falles diese Mitsubishi Lader eigentlich noch zu bekommen?

Danke für die netten Antworten
Wie Gott es fügt, so lacht und weint der Mensch

Benutzeravatar
Ratte
Beiträge: 1501
Registriert: Do 15. Feb 2007, 12:29

Re: Lackierung

Beitrag von Ratte »

was ists für ein Daytona? 2,2 oder 2,5?
Für meinen 2,2 hab ich die Leitung vor ein paar Jahren noch beim
Chryslerhändler bekommen, kann dir die Nummer raussuchen,
wenn du willst. Sollte aber jeder Hydraulikdienst hinbekommen, nach Muster. Muß halt hitzebeständiger Schlauch sein!

Flamboyant
Beiträge: 127
Registriert: Fr 12. Feb 2010, 21:16

Re: Lackierung

Beitrag von Flamboyant »

Hallo Ratte,
ist leider der 2,5 Liter mit einem Mitsubishi Lader. Bei meinem Chrysler Händler (der auch tatsächlich noch einer ist, sind noch keine Fiat Schilder da!) ist nichts mehr zu bekommen.

Firmen, die Hydraulikleitungen oder Kühlleitungen herstellen habe ich auch schon viele in der Gegend abgesucht. Habe beim nachfragen eine Anschrift von einer Münchner Firma bekommen, die sind meine letzte Hoffung.

Beste Grüße
Wie Gott es fügt, so lacht und weint der Mensch

Antworten