Zahnriemen spannen beim Vierzylinder

Technische Fragen an die Gemeinde....

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Flamboyant
Beiträge: 127
Registriert: Fr 12. Feb 2010, 21:16

Zahnriemen spannen beim Vierzylinder

Beitrag von Flamboyant »

Hallo Leute vom Forum,

beim Vierzylinder habe ich den Zahnriemen gewechselt und möchte diesen nun auch spannen. Leider komme ich damit nicht zurecht und benötige Eure Hilfe.

Die Beschreibung in einer englischen Anleitung habe ich nicht verstanden. Die haben da ein Einstellwerkzeug, das wird horizontal auf die große Schraube der Spannrolle gesetzt, die kleine Feststellschraube gelöst, der Motor zweimal durchgedreht und die Feststellschraube mit 61 Nm wieder angezogen.

Wie funktioniert das ohne Einstellwerkzeug? Kann ich einen einfachen Schraubschlüssel auf die große Schraube horizontal ansetzen, den Motor zweimal durchdrehen und die kleine Schraube nach dem oben genannten Wert festziehen? Ist der Zahnriemen so schon richtig gespannt?

Bitte helft einem einfachen Hobbyschrauber.
Wie Gott es fügt, so lacht und weint der Mensch

Hoggi
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Re: Zahnriemen spannen beim Vierzylinder

Beitrag von Hoggi »

Der Zahnriemen muß ja nicht wirklich gespannt werden, er soll nur mit geringem Spiel aufliegen. Er muß noch die thermische Ausdehnung des Motors ausgleichen können.

Wenn man ihn mit zuviel Spiel einbaut, schlägt er im Betrieb. Das Geräusch ist ein Scheppern.

Ich habe einen Maulschlüssel auf die große Schraube gesetzt und den Riemen "gespannt", dabei die kleine Schtaube festgezogen. Hinterher noch extra geprüft, daß der Riemen nicht wirklich stramm ist.

Bisher ok ....

Viel Glück,

H.
88er 2.2l Turbo1 Cabrio

Uli
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Registriert: So 18. Feb 2007, 19:06

Re: Zahnriemen spannen beim Vierzylinder

Beitrag von Uli »

Hallo,

ich wollte nichts mehr in diesem Forum schreiben.......

Aber es sind immer die gleichen, die (technisch gesehen) blanken Unfug schreiben.

Ich habe noch keinen ZR gesehen, der mit leichtem Spiel aufliegt.

Solche Aussagen gehören gelöscht, vielleicht liest später mal jemand so etwas.

Peinlich für ein Forum und gefährlich für dem Motor.

(Aber immerhin wurde viel Glück gewünscht. Nicht verkehrt bei solchen Ratschlägen....)

In diesem Sinne

Uli

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arnd
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Re: Zahnriemen spannen beim Vierzylinder

Beitrag von arnd »

Habe keine Ahnung vom 4-Zylinder. Aber nach meinen Infos muss sich der Zahnriemen nach dem Spannen 5/16 inch (knapp 8mm) durchdrücken lassen. Gemessen wird immer in der Mitte zwischen oberer Riemenscheibe und Spanner. Lineal drunter legen, Riemen durch drücken und dabei auf der Scala schauen dass es 8mm sind. Vorgehen ist also Spanner lösen, Riemen spannen und Spanner fest ziehen. Danach Motor zwei mal durchdrehen und nachmessen ob der Wert noch eingehalten wird. Falls nicht nachspannen und wieder messen...
Dabei natürlich darauf achten, dass alle Marker richtig stehen!

@Uli, das ist ein Forum. Das lebt von der Community und es gibt keinen fest eingestellten Korrekturleser. Wesentlich zielführender wäre es, wenn man einfach rein schreibt wie es richtig geht. Gilt auch für alle 4-Bangler-Schrauber. Sind doch sicher ein paar die schon mal den Riemen eingestellt haben. Oder?

Gruß Arnd
der zugegeben noch nie einen Zahnriemen auf 'nen 4-Zylinder von Chrysler aufgelegt hat. Aber Prinzip sollte das Selbe sein wie bei den Motoren bei denene ich das schon gemacht habe. Nur der Wert fürs das "Spiel" und den Messpunkt varieieren.

PS: Wert von 5/16 Inch stammt aus dem Haynes repair Manual, Chrysler Mid-size 82-95. Im Original Chysler-Manual wird ein Spezial-Werkzeug verwendet. Wenn ich das richtig verstehe wird dort über Winkelgrad gespannt.
Le Baron Cabrio 3,0 V6 automatik, BJ 1991

Uli
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Re: Zahnriemen spannen beim Vierzylinder

Beitrag von Uli »

..... ja, erreichbare 'Durchbiegung' gegen ein Lineal oder wie bei VW früher max 90°C Verdrehwinkel sind die üblichen Angaben. Dann ist der Riemen ja auch gespannt. Ist eben nur noch die Frage, wieviel und wie präzise diese 'Messungen' sind.

Die 'Durchbiegung' oder 'Verdrehung' geht dann in die Elastizität des Riemens.

Luft oder Spiel zwischen Riemen und Rad ist immer noch Unfug. Dann ist KEINE Spannung vorhanden und die Steuerzeiten variieren auch noch.
So ziemlich das Falscheste und - für einen nicht-Freiläufer - Gefährlichste für den Motor.

Wenn es keine Korrektur - oder besser Streichung - bedenklicher Aussagen gibt, ist das schade. Hier ist dann wohl an das Verantwortungsbewusstsein der Schreibenden zu appellieren.

Schade ist auch, dass das technische Niveau in einem Forum nicht mehr werkstatt-fähiger Fahrzeuge nicht höher ist. Gerade hier wäre ein kompetenter Wissensaustausch wünschenswert.

Sorry, aber meine Meinung über dieses Forum nähert sich immer mehr einer weit verbreiteten Meinung an. Dies genau wg. solchem Unfug......

mfg

Uli, der auch nicht weis, wie die vorgeschrieben Vorgehensweise ist. Aber immerhin doch eine Vorstellung davon, was ganz sicher falsch ist.
Zuletzt geändert von Uli am Do 6. Feb 2014, 10:38, insgesamt 2-mal geändert.

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arnd
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Re: Zahnriemen spannen beim Vierzylinder

Beitrag von arnd »

Uli hat geschrieben:..... ja, erreichbare 'Durchbiegung' gegen ein Lineal oder wie bei VW früher max 90°C Verdrehwinkel sind die üblichen Angaben. Dann ist der Riemen ja auch gespannt. Ist eben nur noch die Frage, wieviel und wie präzise diese 'Messungen' sind.


Luft oder Spiel zwischen Riemen und Rad ist immer noch Unfug. Dann ist KEINE Spannung vorhanden und die Steuerzeiten variieren auch noch.
So ziemlich das Falscheste und - für einen nicht-Freiläufer - Gefährlichste für den Motor.
Da sind wir ja schon mal halbwegs einer Meinung ;-)
Uli hat geschrieben: Wenn es keine Korrektur - oder besser Streichung - bedenklicher Aussagen gibt, ist das schade. Hier ist dann wohl an das Verantwortungsbewusstsein der Schreibenden zu appellieren.

Schade ist auch, dass das technische Niveau in einem Forum nicht mehr werkstatt-fähiger Fahrzeuge nicht höher ist. Gerade hier wäre ein kompetenter Wissensaustausch wünschenswert.

Sorry, aber meine Meinung über dieses Forum nähert sich immer mehr einer weit verbreiteten Meinung an. Dies genau wg. solchem Unfug......

mfg

Uli
Und da liegt das Problem mit dem Verständnis eines Forums. Ich stelle hier eine Platform zur Verfügung. Selber habe ich ein wenig Schrauber-Erfahrung. Mehr nicht. Für die Beiträge sind einzig und alleine die Schreiber verantwortlich. Und jeder der liest muss selber abwägen ob er der Sache vertraut oder nicht. Auch ich wünschte mir, dass mehr kompetente Schrauber oder KFZ-Mechaniker schreiben würden.
Du und ander Fachleute können also ganz einfach dafür sorgen, dass das Niveau hier steigt, indem sie/Du bei Anfragen fachgerechte Antworten geben. Man muss halt damit leben, dass andere auch diese Antworten bezweifeln und Kommentieren. Aber ich denke als Fachmann kann man da problemlos drüber stehen.

Es ist sehr einfach die Qualität eines Forums zu bemängeln. Aber es ist hier wie beim Stau. Man ist nicht im Stau sondern ein Teil davon. Wenn also der Teil, der die Ahnung hat, einfach mal auf Fragen antworten würde, wäre das technische Niveau hier schnell sehr viel besser.

In diesem Sinne hoffe ich einfach mehr von Dir zu lesen.

Gruß Arnd
Le Baron Cabrio 3,0 V6 automatik, BJ 1991

Flamboyant
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Re: Zahnriemen spannen beim Vierzylinder

Beitrag von Flamboyant »

Vielen Dank für alle Antworten.

Die Sache mit der Spannungseinstellung mit dem Winkel habe ich, erhlich gesagt, immer noch nicht verstanden.

Arnd, Dein Typ mit den 8 mm durchbiegen ist hilfreich und verständlich. Ich setze also die neue Spannrolle an, ziehe die kleine Feststellschraube etwas an , spanne die große Schraube so weit an, daß sich der Riemen 8 mm durchdrücken läßt. Jetzt den Motor durchdrehen und die 8 mm nochmals prüfen, gegenbenfalls nachspannen. Danach die Feststellschraube mit 61 Nm anziehen.

Wird es so funktionieren?

Über die Qualität von Antworten und Beiträgen hat Arnd es sehr treffend formuliert. Dem gibt es nichts hinzuzufügen.
Wie Gott es fügt, so lacht und weint der Mensch

Hoggi
Beiträge: 1889
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Re: Zahnriemen spannen beim Vierzylinder

Beitrag von Hoggi »

Noch ein paar interessante Anmerkungen zum Zahnriemen:

Die eingestellte "Spannung" hat mit den Steuerzeiten nichts zu tun. Die Spannung, die durch den Antrieb im Betrieb entsteht, ist viel höher. Das Kurbelwellenritzel spannt also durch seine Drehung den Riemen auf der Zugseite. Hier kommt es jetzt auf die absolute Distanz zwischen KW-Ritzel und dem Zahnrad auf der NW an. Diese wird durch die Dicke der ZKD und durch das Maß bestimmt, um den der ZK ggfls. abgefräst wurde (Planarisierung). Deshalb gibt es hierfür auch sehr dünne Abstandsbleche (shims) zu kaufen, mit denen ausgeglichen wird.

Mit der Spannung, die bei der Montage eingestellt wird, wird eigentlich nur das Flatterspiel des Riemens auf der Nicht-Zugseite eingestellt, sonst nichts. Das Flatterspiel sollte natürlich klein sein, damit der Riemen nicht springt oder zu schnell verschleißt. Wenn es ZU klein ist, würde bei Erwärmung des Motors zusätzliche Spannung auf den Riemen kommen, die etwa so groß wie oder größer als die Spannung auf der Zugseite des Riemens ist. Dadurch werden Lager und ZKD stark belastet. Nicht umsonst ist ein Schaden der ZKD meist im Bereich des 1.Zylinders zu finden.

Nochmal deutlich : Auf keinen Fall darf man einen Zahnriemen so stark spannen wie den Keilriemen, der ja die Kraft reibschlüssig und nicht formschlüssig wie der Zahnriemen übertragen muß.

Schönen Gruß UND viel Glück,

H.
88er 2.2l Turbo1 Cabrio

Uli
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Re: Zahnriemen spannen beim Vierzylinder

Beitrag von Uli »

..... und genau das ist der Grund, warum ich das technische Niveau hier als recht niedrig erachte.

Habe mir mal erlaubt, ein par technisch begründete Anmerkungen zu machen.
Hoggi hat geschrieben:Noch ein paar interessante Anmerkungen zum Zahnriemen:

Die eingestellte "Spannung" hat mit den Steuerzeiten nichts zu tun. Die Spannung, die durch den Antrieb im Betrieb entsteht, ist viel höher. Das Kurbelwellenritzel spannt also durch seine Drehung den Riemen auf der Zugseite. Hier kommt es jetzt auf die absolute Distanz zwischen KW-Ritzel und dem Zahnrad auf der NW an.
Das ist richtig. Aber leider nur, wenn der Motor ein Ventil öffnet. Zugtrum und Rücklauftrum wechseln ihre Rolle, wenn es den Nocken hinunter geht und nicht gleichzeitig ein anders Ventil geöffnet wird . Ein 'loser' Zahriemen verändert bei jedem seiner Lastwechsel die Steuerzeit. Die Nockenwelle will manchmal 'voreilen'. Und ein Riemen, der immer gspannt ist, verhindert das . .
Diese wird durch die Dicke der ZKD und durch das Maß bestimmt, um den der ZK ggfls. abgefräst wurde (Planarisierung). Deshalb gibt es hierfür auch sehr dünne Abstandsbleche (shims) zu kaufen, mit denen ausgeglichen wird.
Da kann ich nicht mithalten. Ich dachte immer. es gäbe verschieden dicke Kopfdichtungen.
Mit der Spannung, die bei der Montage eingestellt wird, wird eigentlich nur das Flatterspiel des Riemens auf der Nicht-Zugseite eingestellt, sonst nichts. Das Flatterspiel sollte natürlich klein sein, damit der Riemen nicht springt oder zu schnell verschleißt.
Es gibt kein 'Flatterspiel. Der Riemen muss so vorgespannt werden, dass er IMMER ohne Flattern läuft.
Wenn es ZU klein ist, würde bei Erwärmung des Motors zusätzliche Spannung auf den Riemen kommen, die etwa so groß wie oder größer als die Spannung auf der Zugseite des Riemens ist. Dadurch werden Lager und ZKD stark belastet.
Falsch. Der Riemen längt sich DEUTLICH mehr als Block und Kopf. Zum einen ist er ein Elastomer und zum anderen längt er sich zweimal (Zug- und Rücklauftrum)
Nicht umsonst ist ein Schaden der ZKD meist im Bereich des 1.Zylinders zu finden.
Da kann man nur noch den Kopf schütteln. Wenn wenigstens vom den NW-Lagern die Rede wäre.....,
Nochmal deutlich : Auf keinen Fall darf man einen Zahnriemen so stark spannen wie den Keilriemen, der ja die Kraft reibschlüssig und nicht formschlüssig wie der Zahnriemen übertragen muß.
Wie auch immer: Ein ZR sollte so gespannt werden, wie der Motorhersteller es vorschreibt( Lineal, Verdrehung, usw...)
Beim Keilriemen zählen die Reibfläche, der Kontaktwinkel und die Tatsache, dass Schlupf erlaubt ist.

Schönen Gruß UND viel Glück,

H.
Soviel zumindest mit einem grundlegensten technichen Hintergrund.

Uli

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ilbaron
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Re: Zahnriemen spannen beim Vierzylinder

Beitrag von ilbaron »

Uli hat geschrieben:..... und genau das ist der Grund, warum ich das technische Niveau hier als recht niedrig erachte.
Uli
Das ist ja dann die Gelegenheit für Dich das Niveau hier zu heben.
Also Deiner destruktiven Kritik ein bisschen konstruktivität beimischen und mit ein Tröpfchen Fachwissen gemischt, die Vorgehensweise erklären.
lg
ludwig

Hoggi
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Re: Zahnriemen spannen beim Vierzylinder

Beitrag von Hoggi »

Zahnriemen haben eine Seele aus Glasfaser (therm. Ausdehnungskoeff. 5µm/mK) oder Aramid (-2µm/mK, also negativ!). Dies im Vergleich zu Alu und Eisen (23 und 11 µm/mK). Der Zahnriemen muß also am kalten Motor mit Spiel eingestellt werden, das einem Vorhalt bei der Länge von ca. 2 mm plus Sicherheitszuschlag enstspricht.

Bei Betriebstemperatur müßte das Spiel dann verschwunden sein. So könnte der Zahnriemen dieses abschnittsweise Voreilen der Nockenwelle bei Schließen eines Ventiles auffangen. Frage ist aber, ob dieses Voreilen wirklich relevant ist ... die Nocken sind ja nicht sehr steil, die Ventilfedern eher schwach, Trägheit der Nockenwelle und des großen Metallzahnrades ist ziemlich groß. Verdacht: Das kleine bißchen Voreilen wird angesichts der vorhandenen Restspiele auch nicht verhindert. Könnte man übrigens ausrechnen.

Aber ein Experiment werde ich mal machen : Motor heiß, Zahnriemenspiel auf Null nachziehen, dann schauen, ob sich die Laufruhe verbessert.

SG

H.
88er 2.2l Turbo1 Cabrio

Uli
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Re: Zahnriemen spannen beim Vierzylinder

Beitrag von Uli »

ilbaron hat geschrieben:[Das ist ja dann die Gelegenheit für Dich das Niveau hier zu heben.
Also Deiner destruktiven Kritik ein bisschen konstruktivität beimischen und mit ein Tröpfchen Fachwissen gemischt, die Vorgehensweise erklären.
Hallo Ludwig,

bevor ich jetzt die 'alten Hasen ' nerve, höre ich lieber auf.

Leider kann ich nicht konstruktiver sein, da ich nicht weiß, wie die vorgeschriebene Vorgehensweise ist.

Aber ich werde weiter 'destruktive Kritik' üben, wenn geschrieben wird, 'den Zahnriemen locker mit Spiel auflegen'. Solche Informationen sind einfach nur peinlich. Wie natürlich jedwede Diskussion darüber (einschl. meiner).

mfg

Uli

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arnd
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Re: Zahnriemen spannen beim Vierzylinder

Beitrag von arnd »

Um noch mal zur Thema zurück zu kommen. Das Spezialwerkzeug "C-4703" ein flacher Ringschlüssel mit Gewicht. Der wird waagerecht (auf 9:00 Uhr mit maximal 15° Abweichung) auf den Spanner aufgesetz. Danach dann den Motor zwei mal durchdrehen, Werkzeug fest halten und Kontermutter mit 45 ft. lbs. (61 Nm) anziehen.
Da ich weder eine 2,2/2,5er Motor noch das Wekzeug habe für mich nicht ganz nachvollziehbar. Wenn ich es richtig verstehe sorgt alleine das halten der Spannschraube mit dem Eigengewicht des Schlüssels beim durchdrehen des Motors dafür, dass der Riemen richtig gespant ist. Ich hoffe aber mal, dass die Haynes-Lösung mit der Durchdrück-Lösung eine Alternative darstellt. Wenn man es richtig machen will muss man sich halt das Werkzeug besorgen.

Gruß Arnd
Le Baron Cabrio 3,0 V6 automatik, BJ 1991

Hoggi
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Re: Zahnriemen spannen beim Vierzylinder

Beitrag von Hoggi »

So ist es bestimmt richtig. Schade daß wir nicht wissen, welches Gewicht dieses Spezialwerkzeug aufbringt, dann könnte man es leicht selber basteln. So mache ich es halt nach Gefühl. (Übrigens, mein Zahnriemen ist seit 10 Jahren und 100000 km drin, selber eingebaut und alles in Ordnung. Wird aber getauscht im Frühling.)

Beim V6 (hatte ich auch mal) ist der Riemenspanner mit einer Feder ausgestattet und braucht nicht weiter eingestellt zu werden. Dafür ist der Riemen dann aber nicht nicht "starr", sondern kann beim "Voreilen" der Nockenwellen (vor allem der hinteren) wegen der Feder mit nachgeben. Vielleicht gerade beim V6 nicht so wichtig ?

H.
88er 2.2l Turbo1 Cabrio

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