Zylinderkopfdichtung
Moderatoren: xedos, arnd, Ratte
Forumsregeln
Im Knowhow werden einige Themen angesprochen bitte zuerst dort lesen und/oder die Suche-Funktion im Forum verwenden. Beschreibe dein Problem möglichst genau und gebe nötige Informationen wie z.B. Baujahr, Motor, Getriebe... an. Nur so kann Dir schnell geholfen werden.
Im Knowhow werden einige Themen angesprochen bitte zuerst dort lesen und/oder die Suche-Funktion im Forum verwenden. Beschreibe dein Problem möglichst genau und gebe nötige Informationen wie z.B. Baujahr, Motor, Getriebe... an. Nur so kann Dir schnell geholfen werden.
-
achimg
Zylinderkopfdichtung
Hallo Gemeinde, hab ein Problem mit meiner baronesse, ein 2,2 turbo Bj.89 . Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir weiterhelfen.
Folgendes.... es drückte mir die ganze zeit Kühlwasser in den Ausgleichsbehälter , bis die Heizung ausfiel, im Kühler fehlte dann regelmä0ig Kühlwasser . Wann der Motor abgekühlt ist hat er dieses wieder zum größten Teil zurückgesaugt, so daß kaum Wasser fehlte. Im Zuge dessen hab ich die Wasserpumpe erneuert , weil diese undicht war. Ebenso habe ich jetzt die kurzen Schlauchstücke gewechselt, die rechts um den Zylinderkopf herum die dünnen Kühlwasserrohre verbinden .
Das Kühlsystem ist jetzt druckdicht bis 2 bar , darüber beginnt der O-Ring der das Wasserpumpengehäuse zum Motorblock hin abdichtet leicht zu tropfen.
Ebenso habe ich auf allen vier Töpfen gleichmäßige Kompression von 10 bar. Auch habe ich kein Öl im Kühlwasser und umgekehrt.
Ich konnte auch kein Kühlwasser in den Brennräumen finden , als ich das Kühlsystem abgedrückt habe.
Hat jemand noch eine Idee wie ich die Kopfdichtung prüfen kann, bevor ich das ganze Zeug wieder zusammenbau um den Motor zu starten.
Im Fahrbetrieb hat der Motor weder gebläut noch nach Kühlwasser gerochen. Man konnte auch keine Schlammbildung im Ventildeckel feststellen.
Deshalb hoffe ich immer noch daß es nicht von der Kopfdichtung kommt, vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir eventl. noch einen Hinweis geben .
lG. Achim
Folgendes.... es drückte mir die ganze zeit Kühlwasser in den Ausgleichsbehälter , bis die Heizung ausfiel, im Kühler fehlte dann regelmä0ig Kühlwasser . Wann der Motor abgekühlt ist hat er dieses wieder zum größten Teil zurückgesaugt, so daß kaum Wasser fehlte. Im Zuge dessen hab ich die Wasserpumpe erneuert , weil diese undicht war. Ebenso habe ich jetzt die kurzen Schlauchstücke gewechselt, die rechts um den Zylinderkopf herum die dünnen Kühlwasserrohre verbinden .
Das Kühlsystem ist jetzt druckdicht bis 2 bar , darüber beginnt der O-Ring der das Wasserpumpengehäuse zum Motorblock hin abdichtet leicht zu tropfen.
Ebenso habe ich auf allen vier Töpfen gleichmäßige Kompression von 10 bar. Auch habe ich kein Öl im Kühlwasser und umgekehrt.
Ich konnte auch kein Kühlwasser in den Brennräumen finden , als ich das Kühlsystem abgedrückt habe.
Hat jemand noch eine Idee wie ich die Kopfdichtung prüfen kann, bevor ich das ganze Zeug wieder zusammenbau um den Motor zu starten.
Im Fahrbetrieb hat der Motor weder gebläut noch nach Kühlwasser gerochen. Man konnte auch keine Schlammbildung im Ventildeckel feststellen.
Deshalb hoffe ich immer noch daß es nicht von der Kopfdichtung kommt, vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir eventl. noch einen Hinweis geben .
lG. Achim
-
achimg
- Dirk V6-Cabrio silbermet.
- Beiträge: 102
- Registriert: Fr 23. Feb 2007, 13:49
Der Thermostat öffnet zu früh, austauschen, aber das macht nicht die Probleme, die Du hast.
Du hast zwar kein Wasser in den Brennräumen gefunden, aber vielleicht hast Du doch einen Riß, der erst mit Temperatur öffnet ? Schau mal die Kerzen an, sind die unterschiedlich stark korrodiert? War bei mir so. (Kopf hatte einen Riß.)
Es gibt gute Erfahrungen mit "Block Seal". Schau mal im Knowhow-Teil. Ich würde an Deiner Stelle auf Verdacht das mal anwenden.
Eigentlich gibt es gar keine andere Erklärung als einen Riß im Kopf oder in der Zylko-Dichtung.
Viel Glück,
H.
Du hast zwar kein Wasser in den Brennräumen gefunden, aber vielleicht hast Du doch einen Riß, der erst mit Temperatur öffnet ? Schau mal die Kerzen an, sind die unterschiedlich stark korrodiert? War bei mir so. (Kopf hatte einen Riß.)
Es gibt gute Erfahrungen mit "Block Seal". Schau mal im Knowhow-Teil. Ich würde an Deiner Stelle auf Verdacht das mal anwenden.
Eigentlich gibt es gar keine andere Erklärung als einen Riß im Kopf oder in der Zylko-Dichtung.
Viel Glück,
H.
88er 2.2l Turbo1 Cabrio
-
walter_hermes
- Beiträge: 473
- Registriert: Fr 23. Mai 2008, 22:12
Für Achim
Das Problem hatte ich auch mit dem 2,2 GTC.
Also, wenn deine Symptome stimmen (keine Blasen im Kühler, Kühlsystem dicht, keine Dampfbildung im Abgas, usw), dann haste auch keinen Riss im Kopf oder def. Zylko-Dichtung. Andernfalls hättste immer, egal wo, Verbrennungsdruck im Kühlsystem mit den obigen Auswirkungen.
Was dir fehlt, ist der notwendige Überdruck im Kühlsystem, dein Kühlerdeckel ist defekt, macht zu früh auf und das System spinnt genauso, wie du das beschrieben hast. Wechsel den Deckel und das Problem dürfte beseitigt sein. War bei mir auch so, hab als Gegenprobe beim anderen Fahrzeug mal eingebaut, und siehe da, der gleiche Fehler.
Gruß
Das Problem hatte ich auch mit dem 2,2 GTC.
Also, wenn deine Symptome stimmen (keine Blasen im Kühler, Kühlsystem dicht, keine Dampfbildung im Abgas, usw), dann haste auch keinen Riss im Kopf oder def. Zylko-Dichtung. Andernfalls hättste immer, egal wo, Verbrennungsdruck im Kühlsystem mit den obigen Auswirkungen.
Was dir fehlt, ist der notwendige Überdruck im Kühlsystem, dein Kühlerdeckel ist defekt, macht zu früh auf und das System spinnt genauso, wie du das beschrieben hast. Wechsel den Deckel und das Problem dürfte beseitigt sein. War bei mir auch so, hab als Gegenprobe beim anderen Fahrzeug mal eingebaut, und siehe da, der gleiche Fehler.
Gruß
Vorerst keine Barone mehr, nur noch wenige Ersatzteile
DB E- Klasse S 211 T-Modell, VW T4,
Wohnmobil Niesmann Clou Trend 770 G
BMW R100R, 2 Heinkelroller, Vespa TPH 125,
1 Velosolex
Honda Dominatoren RD02 und RD08
DB E- Klasse S 211 T-Modell, VW T4,
Wohnmobil Niesmann Clou Trend 770 G
BMW R100R, 2 Heinkelroller, Vespa TPH 125,
1 Velosolex
Honda Dominatoren RD02 und RD08
-
achimg
vielen Dank für die Tips, so wie es aussieht ist wohl doch die Kopfdichtung hinüber, bei warm werdendem Motor hab ich Blasenbildung festgestellt, bis der Kühler schäumt wie ein tollwütiger Fuchs. ich werde aber zur Sicherheit noch den Kühlerdeckel wechseln . Es wundert mich eben , dass die Japanmotoren mit 70000km die Kopfdichtung durchblasen, wobei er nie über die Maßen getreten wurde.
Von dem sogenannten blockseal , habe ich schon mehrmals gehört, hat da jemand schon Langzeiterfahrung ?
Und sollte der Kopf verzogen sein, wo ist die Grenze beim planen. Normalerweise sind turbomotoren nicht so hoch verdichtet. Hat das vielleicht noch jemand eine Antwort parat.
Im Vorraus besten Dank....Achim
Von dem sogenannten blockseal , habe ich schon mehrmals gehört, hat da jemand schon Langzeiterfahrung ?
Und sollte der Kopf verzogen sein, wo ist die Grenze beim planen. Normalerweise sind turbomotoren nicht so hoch verdichtet. Hat das vielleicht noch jemand eine Antwort parat.
Im Vorraus besten Dank....Achim
ich fahre jetzt das zweite jahr mit einem solchen wundermittel.ich hatte einen riss im block.eigentlich sollte es nur als übergangslösung dienen aber das ding hält seit zwei jahren bombenfest.null wasserverlust (also ist es dicht)achimg hat geschrieben:Von dem sogenannten blockseal , habe ich schon mehrmals gehört, hat da jemand schon Langzeiterfahrung ?
der motor hatte etwas über 300000 km runter als das ding draufkam.jetzt habe ich ca. 350000 km.
Japanmotor? Der Fourbanger ist ein Ami.
Bei mir sind vor ein paar Jahren witziger Weise in einem Jahr
beide 2,2 TII hochgegangen. Der eine hatte 80tkm und da ging die
Dichtung zwischen zwei Töpfen durch. Also Öl, Wasser alles normal,
aber auf zwei Töpfen keine Kompression mehr. Die nähere Analyse ergab dann,
daß eine Sauger-Dichtung drin war. Murks vom Vorbesitzer/Werkstatt.
Beim anderen ging auf der Autobahn bei 160tkm mit 160km/h
das Kühlwasser tschüß. Habs zum Glück gemerkt, weil die Heizung kalt wurde.
Bei beiden hab ich das volle Programm gemacht, Kopf planen, Ventileführungen +
Dichtungen neu und Ventile eingeschliffen, neuer Zahnriemen etc.
Hab's nicht bereut, die beiden laufen besser den je.
Bei mir sind vor ein paar Jahren witziger Weise in einem Jahr
beide 2,2 TII hochgegangen. Der eine hatte 80tkm und da ging die
Dichtung zwischen zwei Töpfen durch. Also Öl, Wasser alles normal,
aber auf zwei Töpfen keine Kompression mehr. Die nähere Analyse ergab dann,
daß eine Sauger-Dichtung drin war. Murks vom Vorbesitzer/Werkstatt.
Beim anderen ging auf der Autobahn bei 160tkm mit 160km/h
das Kühlwasser tschüß. Habs zum Glück gemerkt, weil die Heizung kalt wurde.
Bei beiden hab ich das volle Programm gemacht, Kopf planen, Ventileführungen +
Dichtungen neu und Ventile eingeschliffen, neuer Zahnriemen etc.
Hab's nicht bereut, die beiden laufen besser den je.
-
walter_hermes
- Beiträge: 473
- Registriert: Fr 23. Mai 2008, 22:12
Für Achim:
Defekter Kühlerdeckel ist oft die Ursache für Kühlwasserverlust, danach steigt dann die Dichtung aus, wenn man nicht rechtzeitig reagiert.
Habe derzeit vier Motoren für neue Dichtung in Arbeit, sind alle auf diese Art gestorben, zwei weitere laufen schon wieder. Mach es so, wie Ratte sagt, nämlich dann alles. Den Kopf würde ich auf jeden Fall planen, denn zulässige Abweichungen sind nicht mit dem Haarlineal messbar. Meine Köpfe plane ich deshalb alle, bin da absolut auf der sicheren Seite. Ist die Dichtung den Wärmetod gestorben, ist der Kopf allermeistens auch verzogen. Achte auf Stegrisse im Kopf, wobei kleine Haarrisse unbedenklich sind. Und was ich noch festgestellt habe: Ablagerungen im Kühlsystem, spüle also das System ordentlich durch, vor allem den Kühler selbst, da ist oft so hoch Schlamm drin, dass man das Kühlwasser am Hahn nicht mehr ablassen kann. Die Prozedur ist im Wartungsbuch genau beschrieben. Blockseal ist für Kopfdichtungen keine Lösung.
Gruß
Defekter Kühlerdeckel ist oft die Ursache für Kühlwasserverlust, danach steigt dann die Dichtung aus, wenn man nicht rechtzeitig reagiert.
Habe derzeit vier Motoren für neue Dichtung in Arbeit, sind alle auf diese Art gestorben, zwei weitere laufen schon wieder. Mach es so, wie Ratte sagt, nämlich dann alles. Den Kopf würde ich auf jeden Fall planen, denn zulässige Abweichungen sind nicht mit dem Haarlineal messbar. Meine Köpfe plane ich deshalb alle, bin da absolut auf der sicheren Seite. Ist die Dichtung den Wärmetod gestorben, ist der Kopf allermeistens auch verzogen. Achte auf Stegrisse im Kopf, wobei kleine Haarrisse unbedenklich sind. Und was ich noch festgestellt habe: Ablagerungen im Kühlsystem, spüle also das System ordentlich durch, vor allem den Kühler selbst, da ist oft so hoch Schlamm drin, dass man das Kühlwasser am Hahn nicht mehr ablassen kann. Die Prozedur ist im Wartungsbuch genau beschrieben. Blockseal ist für Kopfdichtungen keine Lösung.
Gruß
Vorerst keine Barone mehr, nur noch wenige Ersatzteile
DB E- Klasse S 211 T-Modell, VW T4,
Wohnmobil Niesmann Clou Trend 770 G
BMW R100R, 2 Heinkelroller, Vespa TPH 125,
1 Velosolex
Honda Dominatoren RD02 und RD08
DB E- Klasse S 211 T-Modell, VW T4,
Wohnmobil Niesmann Clou Trend 770 G
BMW R100R, 2 Heinkelroller, Vespa TPH 125,
1 Velosolex
Honda Dominatoren RD02 und RD08
-
achimg
trotz einiger Warnungen habe ich ein Zylinderblockdichtungsmittel der Fa. holts verwendet und ich muß sagen ich bin begeistert. Innerhalb von 10 Minuten war fast kein Weißdampf im Abgas mehr zu sehen. Ebenso hab ich kaum noch Blasenbildung im Kühler , der Überdruck wird in den Ausgleichbehälter gepresst und wieder zurückgesaugt , wenn der Lüfter arbeitet, so daß das Kühlwasserniveau im Kühler konstant ist.
Ich werde vorsorglich noch Thermostat und Kühlerdeckel wechseln und das ganze beobachten.
Im Nachhinein nochmal vielen Dank für die Tips hier im Forum.
liebe Grüsse Achim
Ich werde vorsorglich noch Thermostat und Kühlerdeckel wechseln und das ganze beobachten.
Im Nachhinein nochmal vielen Dank für die Tips hier im Forum.
liebe Grüsse Achim
Hi,
Glückwunsch ! Hoffentlich hält es auch so lange, daß es sich lohnt ! Manchmal liegt der Riß ungünstig. Daumen drücken.
Was Walter aus Beutelsbach vorgeschlagen hat, ist halt die professionelle Vorgehensweise. Sollte man machen, wenn man auf Nummer Sicher gehen will und wenn Geld keine Rollex spielt oder wenn man es selber machen kann oder wenn man gute Freunde hat, die das können.
Fragen an Walter: Kann man einen Kopf auch so planen: feines Sandpapier auf Glasscheibe kleben und dann mit dem Kopf hin und her?
Benutzt Du nach dem Planen diese "Distanzeinlagen", um die Ventilsteuerzeiten wieder zu korrigieren? Wobei etwas frühere Steuerung (ca. 5°) ja nicht verkehrt sein soll.
Grüße,
Hoggi
Glückwunsch ! Hoffentlich hält es auch so lange, daß es sich lohnt ! Manchmal liegt der Riß ungünstig. Daumen drücken.
Was Walter aus Beutelsbach vorgeschlagen hat, ist halt die professionelle Vorgehensweise. Sollte man machen, wenn man auf Nummer Sicher gehen will und wenn Geld keine Rollex spielt oder wenn man es selber machen kann oder wenn man gute Freunde hat, die das können.
Fragen an Walter: Kann man einen Kopf auch so planen: feines Sandpapier auf Glasscheibe kleben und dann mit dem Kopf hin und her?
Benutzt Du nach dem Planen diese "Distanzeinlagen", um die Ventilsteuerzeiten wieder zu korrigieren? Wobei etwas frühere Steuerung (ca. 5°) ja nicht verkehrt sein soll.
Grüße,
Hoggi
88er 2.2l Turbo1 Cabrio
Man könnte den Kopf so Planen, warum nicht. Schmier die Seite die du planen willst mit ähhhhhmmmm wie hieß diese Lila Zeugs nochmal wo man drauf Anreißen konnte??? Oder du nimmst Mattschwarz und sprühst den Kopp damit ein. Dann schleifen bis der Arzt kommt. Wenn du dann irgendwann mal kein Lila oder Schwarz mehr sehen kannst auf dem Kopp, ist er plan. Watt du jetzt für ein SChleifpapier nehmen sollst bzw welche Körnung weiß Ich nicht. Aber Ich würde den Planen lassen, sollte nicht mehr wie 70 Euronen kosten, und du bist auf der sicheren Seite. Die können dir dann auch sagenm ob du einen Riss drin hast oder nicht. Solche feinen Haarrisse sieht man manchmal nicht.
Le Baron Cabrio V6 3.0 Automatic. Bj 1990.US Version.Digitacho,California Modell.3.3 Drosselklappe. LPG VEnturi BRC
Dodge Ram B3500 Van, Extension Version. Bj.1998 ,5,9 V8 180 KW. LPG Stag300
Dodge Ram B3500 Van, Extension Version. Bj.1998 ,5,9 V8 180 KW. LPG Stag300
-
walter_hermes
- Beiträge: 473
- Registriert: Fr 23. Mai 2008, 22:12
Für Hoggi, selbstverständlich auch an die Gemeinschaft.
Köpfe sind alle, wenn verzogen, in der Längsrichtung hohl, liegen somit
im linken und rechten Bereich auf. Die Abweichung liegt so bei ca. 0,2 mm
Das Schleifen auf Schmirgel ist nur theoretisch möglich, braucht aber dann
eine absolut ebene Glasplatte, die wiederum auf absolut ebenem Untergrund
aufliegen muß. Solche Glasplatten, die absolut eben sind und sich nicht verbiegen,
kosten mehr als das professionelle Abfräsen ( lass ich hier im Lohnauftrag für ca. 40 Euro machen)
und eine Menge Schmirgel (Alu schmiert beim Schleifen) und einen Haufen Arbeit mit fraglichem Ergebnis.
Und die Klebeschicht darf auch keinerlei Unebenheiten haben, also Finger weg, ist Mist, sorry.
Zudem fransen die abgehobelten Schleifkörner die Ränder der Brennräume weg,
die sollten aber möglichst scharfkantig sein.
Die Änderung der Ventilsteuerzeiten zum OT und auch die Erhöhung des
Kompressionsverhältnisses sind hier absolut unbedeutend,
zudem gleicht eine neue Dichtung das wieder aus (2-3 Zehntel mm).
Da sind andere Toleranzen größer, wie Ölkohle im Brennraum,
Riemenlängenänderungen beim Hochdrehen, usw.
Also, keine Kompromisse, kein anderes Bier, keine Hektik.
Schmirgel ist für Oberflächenbearbeitung, aber nicht für Genauigkeit.
Das sollte man einem Baron nicht antun, ehrlich.
Gruß
Walter
Köpfe sind alle, wenn verzogen, in der Längsrichtung hohl, liegen somit
im linken und rechten Bereich auf. Die Abweichung liegt so bei ca. 0,2 mm
Das Schleifen auf Schmirgel ist nur theoretisch möglich, braucht aber dann
eine absolut ebene Glasplatte, die wiederum auf absolut ebenem Untergrund
aufliegen muß. Solche Glasplatten, die absolut eben sind und sich nicht verbiegen,
kosten mehr als das professionelle Abfräsen ( lass ich hier im Lohnauftrag für ca. 40 Euro machen)
und eine Menge Schmirgel (Alu schmiert beim Schleifen) und einen Haufen Arbeit mit fraglichem Ergebnis.
Und die Klebeschicht darf auch keinerlei Unebenheiten haben, also Finger weg, ist Mist, sorry.
Zudem fransen die abgehobelten Schleifkörner die Ränder der Brennräume weg,
die sollten aber möglichst scharfkantig sein.
Die Änderung der Ventilsteuerzeiten zum OT und auch die Erhöhung des
Kompressionsverhältnisses sind hier absolut unbedeutend,
zudem gleicht eine neue Dichtung das wieder aus (2-3 Zehntel mm).
Da sind andere Toleranzen größer, wie Ölkohle im Brennraum,
Riemenlängenänderungen beim Hochdrehen, usw.
Also, keine Kompromisse, kein anderes Bier, keine Hektik.
Schmirgel ist für Oberflächenbearbeitung, aber nicht für Genauigkeit.
Das sollte man einem Baron nicht antun, ehrlich.
Gruß
Walter
Vorerst keine Barone mehr, nur noch wenige Ersatzteile
DB E- Klasse S 211 T-Modell, VW T4,
Wohnmobil Niesmann Clou Trend 770 G
BMW R100R, 2 Heinkelroller, Vespa TPH 125,
1 Velosolex
Honda Dominatoren RD02 und RD08
DB E- Klasse S 211 T-Modell, VW T4,
Wohnmobil Niesmann Clou Trend 770 G
BMW R100R, 2 Heinkelroller, Vespa TPH 125,
1 Velosolex
Honda Dominatoren RD02 und RD08
- rotweintyp
- Beiträge: 41
- Registriert: Mi 27. Jun 2007, 11:22
- Kontaktdaten:
Re: Zylinderkopfdichtung
hallo achim,
wie ich gelesen habe hast du volle kompression auf jedem zylinder.
wie alt sind deine zündkerzen?
gut wäre, wenn sie nicht neu sind - sondern schon länger ihren dienst verrichten - dann schraub sie aus und betrachte sie mal durch ein vergrößerungsglas. oftmals ist es natürlich, dass, sofern eine defekte stelle in der zylinderkopfdichtung sein sollte... das wasser, wenn der motor nicht läuft... in die stehenden zylinder gelangt - teils durch sog, wärme, unterdruck etc.
wenn du dann am kalten morgen den motor startest... läuft es anfangs nicht schön rund. er verändert kurzzeitig und gut hörbar die drehzahl und stottert vielleicht sogar ein wenig. das beschränkt sich je nachdem vielleicht nur auf 5 - 10 sek. und dann ist hörbar alles ok. wenn das so ist, dann hast du sicherlich wasseranteile in der brennkammer - und dann sollte auch in jedem fall eine kleine kalk- ablagerung an der kerze sichtbar sein - und die entdeckst du gut mit einer lupe.
so kannst du auch definieren, sofern du die kerzen nicht vertauscht, welcher zylinder betroffen ist.
lieben gruß
rotweintyp
wie ich gelesen habe hast du volle kompression auf jedem zylinder.
wie alt sind deine zündkerzen?
gut wäre, wenn sie nicht neu sind - sondern schon länger ihren dienst verrichten - dann schraub sie aus und betrachte sie mal durch ein vergrößerungsglas. oftmals ist es natürlich, dass, sofern eine defekte stelle in der zylinderkopfdichtung sein sollte... das wasser, wenn der motor nicht läuft... in die stehenden zylinder gelangt - teils durch sog, wärme, unterdruck etc.
wenn du dann am kalten morgen den motor startest... läuft es anfangs nicht schön rund. er verändert kurzzeitig und gut hörbar die drehzahl und stottert vielleicht sogar ein wenig. das beschränkt sich je nachdem vielleicht nur auf 5 - 10 sek. und dann ist hörbar alles ok. wenn das so ist, dann hast du sicherlich wasseranteile in der brennkammer - und dann sollte auch in jedem fall eine kleine kalk- ablagerung an der kerze sichtbar sein - und die entdeckst du gut mit einer lupe.
so kannst du auch definieren, sofern du die kerzen nicht vertauscht, welcher zylinder betroffen ist.
lieben gruß
rotweintyp

